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Spö meldet sich mit Kantersieg zurück Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dirk Staubesand   
Sonntag, den 22. April 2012 um 18:02 Uhr

IMG_8985(staub) Mit einem 7:0-Kantersieg gegen den HSV Langenfeld hat der Rheydter Spielverein ein deutliches Lebenszeichen im Abstiegskampf gesendet. Es dauerte bis zur 33. Minute ehe Sercan Salgin den Torfluch, der wie eine tonnenschwere Last auf dem Spö zu liegen schien, durchbrach. Nur drei Minuten später erhöhte Salgin auf 2:0 - von diesem Zeitpunkt gelang dem Spö fast alles gegen resignierende Langenfelder. Noch vor der Pause machte Sven Schuffels mit dem 3:0 alles klar für den Spö. In der 2. Halbzeit trafen Christian Mausberg, Ferhat Topcu, Daniel Sarik und Dominik Ribeiro für den Spielverein zum auch in der Höhe absolut verdienten 7:0.

 

 

 

Die Ausgangslage vor dem Spiel war klar: Der RSV mußte diese Partie unbedingt gewinnen, um nicht auf einen Abstiegsplatz zu rutschen. Trainer Axel Malchow ließ mit Ferhat Topcu und Ebubekir Özdemir zwei neue Offensivkräfte von Anfang an spielen. Das Signal war klar - der Gegner sollte von Anfang an unter Druck gesetzt werden.
IMG_8964Schon nach 2 Minuten tauchte Ferhat Topcu frei vor HSV-Keeper Normen Litschko auf und verzog nur ganz knapp. Eine Minute später jagte Sercan Salgin das Leder knapp über den Kasten. Mehrere Male brannte es lichterloh im Langenfelder Strafraum, aber der Ball wollte (noch) nicht ins Tor.
In der 33. Minute war der Bann dann gebrochen. Ebubekir Özdemir tankte sich im Strafraum durch und bediente Sercan Salgin mustergültig - und diesmal zappelte der Ball im Netz.  Beflügelt von der Führung drückte der RSV weiter auf's Tempo. Mit einem "tödlichen Paß" aus Mittelfeld heraus wurde Salgin auf die Reise geschickt und verwandelte nur drei Minuten nach der Führung eiskalt zum 2:0. Nun lief es beim RSV wie am Schnürchen. Noch vor der Pause traf Sven Schuffels mit einem satten Schuß zum 3:0 und machte damit eigentlich schon alles klar für den Spö.
Doch der Torhunger des Spö war nach wochenlanger Diät noch lange nicht gestillt. Per Kopf erzielte Abwehrchef Christian Mausberg das 4:0, der damit auch die letzten Zweifel am Heimsieg besiegte. Angetrieben von Trainer Axel Malchow, der auch bei diesem klaren Spielstand von seiner Mannschaft Vollgas verlangte, spielte der Spö weiter Einbahnstraßenfußball mit sehenswerten Kombinationen und Spielzügen, die man schon lange nicht mehr im RSV-Stadion gesehen hatte. Michel Anthony und Ebubekir Özdemir zogen gekonnt die Fäden im Mittelfeld, der linke Flügel wurde permanent von Daniel Sarik und Thomas Tümmers beackert, auf der rechten Seite machten Paul Pötzsch und Serkan Salgin Druck.
In der 54. Minute belohnte sich Ferhat Topcu für eine Top-Leistung mit seinem Treffer zum 5:0. Auch Daniel Sariks unermüdliche Laufarbeit zahlte sich in Form eines Treffers aus - er erlief sich einen Ball und marschierte durch bis in den Strafraum, um das Leder anschließend überlegt einzuschieben (65.). Malchow brachte mit Dimitri Zankacidi, Derman Disbudak und Dominik Ribeiro nochmal frisches Personal. Kaum eine Minute auf dem Platz, traf Dominik Ribeiro mit einem schönen Heber zum 7:0 (82.).
Axel Malchow: "Die Mannschaft hat verstanden, worum es geht! Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Herausheben möchte ich heute keinen - alle haben ihre Aufgaben ausgezeichnet erfüllt. Heute bin ich zufrieden. Wer mich kennt, weiß, dass dies bei mir nur selten der Fall ist!"
Durch die gleichzeitige Heimniederlage des VfB Solingen gegen Richrath zog der RSV durch diesen wichtigen Sieg wieder an den Bergischen vorbei.

 

Daten zum Spiel

 

Rheydter SV: Stefan Zabel - Paul Pötzsch, Christian Mausberg, Steffen Genz, Daniel Sarik - Thomas Tümmers, Ebubekir Özdemir, Michel Anthony, Sercan Salgin (71. Dimitri Zankacidi) - Ferhat Topcu (65. Derman Disbudak), Sven Schuffels (81. Dominik Ribeiro)

 

Tore: 1:0 Sercan Salgin (33.), 2:0 Sercan Salgin (36.), 3:0 Sven Schuffels (43.), 4:0 Christian Mausberg (49.), 5:0 Ferhat Topcu (54.), 6:0 Daniel Sarik (65.), 7:0 Dominik Ribeiro (81.)

 
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